Der Museumsladen der Wartburg

Während eines Besuches der Wartburg im Jahre 1876 verzierte der weitgereiste Gothaer Kartograph Christian Peip (1843–-1922) eine der seinerzeit üblichen schmucklosen „Correspondenzkarten“ mit einer Zeichnung der Burg und verschickte sie. Die erste Ansichtskarte der Wartburg war geboren.

Die ersten Wartburg-Souvenirs waren aber wohl der sagenhafte Tintenfleck in der Lutherstube und der Tisch, den Luther bei seiner Bibelübersetzung benutzt haben soll. Bereits im 17. Jahrhundert brachen Verehrer des Reformators Putzstücke mit dem vermeintlich echten Fleck von der Wand und schnitten Späne aus dem Tisch, um diese als Andenken mitzunehmen.

Heute, fast 500 Jahre nach Luthers Aufenthalt und rund 150 Jahre nach Peips Besuch, besticht unser moderner Museumsladen (seit 1992 von der Wirtschaftsbetriebe Wartburg GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Wartburg-Stiftung, geführt) durch seine außergewöhnlich große Auswahl vor allem an hauseigenen Publikationen und Souvenirartikeln –- darunter natürlich auch die nach wie vor beliebten Ansichtskarten. Unser ständig durch Eigenentwicklungen erweitertes, individuelles Angebot trägt zur freundlichen Erinnerung an Ihren Wartburgbesuch bei.

Wir haben für Sie geöffnet:


April bis Oktober:

8:30 Uhr bis 18:30 Uhr

am 24. Dezember:

9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

November bis März:

9:00 Uhr bis 16:30 Uhr

am 31. Dezember:

9:00 Uhr bis 15:30 Uhr